Wettbewerbe & Projekte
Die Wettbewerbe Hellenikon Idyllion fördern seit vielen Jahren die altgriechische Sprache, Philosophie, Musik und Kultur. Mit internationalen Kultur- und Bildungsprojekten bringt das Hellenikon Idyllion Menschen aus aller Welt zusammen und bietet vielfältige Wettbewerbe für Schülerinnen, Schüler, Studierende sowie Kulturinteressierte.
Förderprojekt: Aufführung der Oper Helike Athanatos.
Werden Sie Partner unseres bisher größten Projekts – der Aufführung der Oper Helike Athanatos. Hierfür suchen wir jedes Jahr Orchester mit Chor oder Theatergruppen, die mit uns kooperieren möchten. Dabei können Künstlergruppen mit 15 bis 70 Personen, je nach Größe, bis zu zwei Wochen kostenlos im Hellenikon Idyllion wohnen. Gleichzeitig profitieren alle Beteiligten von einem internationalen kulturellen Austausch und sammeln wertvolle Erfahrungen.
Das Hellenikon Idyllion ist eine musisch-kulturelle Begegnungsstätte an der Nordwestküste des Peloponnes in Griechenland. Dort fördern wir seit vielen Jahren Kultur, Musik und die altgriechische Sprache. Aus diesem Grund veranstalteten wir auch einen internationalen Opern-Kompositionswettbewerb zu Ehren der antiken Stadt Helike. Das Opernlibretto in altgriechischer Sprache wurde bereits von Dr. Franz Knappik verfasst. Anschließend entstanden im Rahmen des Wettbewerbs drei preisgekrönte Vertonungen, aus denen Sie die passende Fassung für Ihr Ensemble auswählen können.
Die Oper Helike Athanatos erzählt die Geschichte eines Liebespaares, das die Zerstörung seiner Heimatstadt Helike durch ein Erdbeben überlebt. Anschließend wechselt die Handlung in die Gegenwart, in der ein Team von Archäologen nach der versunkenen Stadt sucht. Zwar wird die Suche durch ein weiteres Erdbeben erschüttert, gleichzeitig kommen jedoch die Ruinen des Poseidon-Tempels zum Vorschein. Dadurch verbindet die Oper eindrucksvoll Geschichte, Archäologie und Musik miteinander.
Die Aufführung richtet sich an archäologisch Interessierte, Liebhaber der altgriechischen Sprache sowie an Opernfreunde. Dadurch spricht das Projekt ein besonders vielfältiges Publikum an. Außerdem laden wir Sie ein, bis zu zwei Wochen kostenlos im Hellenikon Idyllion zu wohnen. Darüber hinaus finden die Aufführungen auch in antiken Theatern statt, sodass Sie die griechische Kultur unmittelbar erleben können. Wenn Sie möchten, können Sie die Oper anschließend auch in Ihrer Heimat aufführen und dadurch weitere Menschen für Griechenland und seine Kultur begeistern.
Auf Anfrage senden wir Ihnen das Libretto sowohl in altgriechischer Sprache als auch in deutscher Übersetzung unverbindlich per E-Mail zu. Darüber hinaus erhalten Sie die Partituren der drei Preisträger des Opern-Kompositionswettbewerbs. So können Sie anschließend diejenige Vertonung auswählen, die am besten zu Ihrem Orchester oder Chor passt.
Sie sind interessiert? Dann melden Sie sich an unter info@idillion.eu
Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit Ihnen.
Helike Athanatos
Video: www.youtube.com/watch?v=eaT20RSp4pw
Die Uraufführung des Librettos als Theaterstück in altgriechischer Sprache im Hellenikon Idyllion am 14. Oktober 2015 mit SchülerInnen des Gymnasiums Husum
Zu Ehre der momentanen archäologischen Ausgrabungen um die im Jahr 373 v. Chr. versunkene Stadt Helike, nahe der Stadt Egion.
Inhaltsangabe
Das Libretto der Oper Helike Athtnatos (Helike unsterblich) beginnt in antiker Zeit mit der Geschichte eines Liebespaares, Diotima und Kleanthes, welches die Zerstörung seiner Heimatstadt Helike durch ein Erdbeben überlebt. Den dramaturgischen Wendepunkt stellt der Wechsel in die Gegenwart dar, in der ein Ausgrabungsteam unter der Leitung der Archäologin Dora nach der versunkenen Stadt sucht.
Diese Suche wird durch ein neuzeitliches Erdbeben zwar erschüttert, doch bringt es im selben Moment einen Teil der Ruinen des Poseidon-Tempels und der Stadt zum Vorschein. Die Oper endet mit einer triumphalen Feier zu Ehren der Archäologie, der griechischen Heimat und der unsterblichen Liebe mit Chorgesängen und alten wie neuen griechischen Tänzen.
Verwirklichung des Projektes
Andreas Drekis, Verfassung des Drehbuchs des Librettos
Dr. Franz Knappik, Verfassung der Texte für das Libretto in altgriechischer Sprache
Dr. Birger Hutzfeld, Szenische Bearbeitung
Gabriele Muhl, Regisseurin
Dora Katsonopoulou, Leiterin des Ausgrabungsprojektes Helike
Allgemeines
Seit über 35 Jahren bringt das Hellenikon Idyllion Menschen aus aller Welt zusammen, die sich für die altgriechische Sprache und die griechische Kultur begeistern. Dabei lernen die Teilnehmenden nicht nur die Sprache kennen, sondern wenden sie gleichzeitig aktiv an. Darüber hinaus stehen Philosophie, Literatur und der internationale Austausch im Mittelpunkt des Seminars.
Sprache als gelebtes Kulturerbe
Seit über 35 Jahren bringt dieses außergewöhnliche Seminar Menschen aus aller Welt zusammen,
die die altgriechische Sprache nicht nur studieren, sondern aktiv sprechen und erleben möchten.
Im Garten der Musen des Hellenikon Idyllion an der Nordküste der Peloponnes wird Altgriechisch
zu einer lebendigen Sprache des Austauschs, der Philosophie und der Begegnung.
Unter der Leitung von **Florian Feicht** lesen die Teilnehmenden Werke Homers sowie weitere
bedeutende Texte der griechischen Antike, diskutieren deren Inhalte in altgriechischer Sprache
und setzen sich mit den philosophischen Gedanken der klassischen Autoren auseinander. Das
Seminar richtet sich sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an Fortgeschrittene und
ermöglicht allen Teilnehmenden, ihre Sprachkenntnisse entsprechend ihres individuellen Niveaus
zu vertiefen.
Internationale Begegnung
Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrkräfte sowie kulturinteressierte Erwachsene aus
zahlreichen Ländern begegnen sich im Garten der Musen und entdecken, dass eine
jahrtausendealte Sprache auch heute noch als gemeinsames Kommunikationsmittel dienen kann.
Das gemeinsame Lesen, Sprechen und Philosophieren schafft eine besondere Form des
interkulturellen Austauschs und verbindet Menschen über Länder- und Generationengrenzen
hinweg.
Der Garten der Musen
Veranstaltungsort ist das **Hellenikon Idyllion**, eine musisch-kulturelle Bildungsstätte direkt am
Meer. Der schattige Garten mit seinen Traubenpergolen liegt nur wenige Schritte vom Strand
entfernt und bietet eine inspirierende Umgebung für Unterricht, Gespräche und kulturelle
Veranstaltungen.
Das Hellenikon Idyllion wurde von **Andreas Drekis** gegründet und fördert seit mehr als drei
Jahrzehnten internationale Bildungs-, Musik- und Kulturprojekte. Neben den Sprachseminaren
finden regelmäßig Konzerte, Vorträge, Lesungen und Begegnungen mit Künstlerinnen und
Künstlern statt. Ergänzt wird das Programm durch Exkursionen zu antiken Stätten sowie – wenn
möglich – den Besuch von Aufführungen in historischen Theatern.
Unterkunft und Förderung
Die Teilnehmenden wohnen in Zwei-, Drei- oder Vierbettzimmern mit Kochgelegenheit. Einzel- und
Doppelzimmer können nach Verfügbarkeit gegen Aufpreis gebucht werden.
Der Förderbeitrag umfasst die Unterkunft, den Unterricht sowie ein gemeinsames Essen während
des zweiwöchigen Seminars. Lehrkräfte erhalten nach Vereinbarung besondere
Förderkonditionen. Darüber hinaus können Schulklassen unter bestimmten Voraussetzungen
kostenfrei untergebracht werden, wenn sie das altgriechische Theaterstück **„Helike Athanatos“**
im Rahmen eines kulturellen Austauschprojekts aufführen.
Dieses Förderprogramm unterstreicht den Anspruch des Projekts, die altgriechische Sprache als
lebendiges kulturelles Erbe zu bewahren und zugleich den internationalen Austausch zwischen
jungen Menschen, Lehrkräften und Kulturinteressierten nachhaltig zu fördern.
Altgriechisch als lebendige Sprache
Im Mittelpunkt des Seminars steht die praktische Anwendung der altgriechischen Sprache. Ziel ist
es, Altgriechisch nicht ausschließlich als Gegenstand philologischer Analyse zu vermitteln,
sondern als lebendige Sprache des Denkens, Sprechens und philosophischen Austauschs
erfahrbar zu machen.
Der Unterricht findet zweimal täglich in kleinen Lerngruppen statt. Gemeinsam werden
ausgewählte Werke der antiken Literatur gelesen, sprachlich erschlossen und in ihrem
historischen sowie philosophischen Zusammenhang diskutiert. Die Teilnehmenden beschäftigen
sich unter anderem mit Texten Homers sowie bedeutenden Werken der klassischen griechischen
Philosophie und Literatur.
Besonderer Wert wird darauf gelegt, die Sprache aktiv anzuwenden. Gespräche, Diskussionen
und philosophische Dialoge werden – entsprechend dem jeweiligen Sprachniveau – zunehmend in
Altgriechisch geführt. Dabei entsteht eine Lernatmosphäre, in der Sprache nicht nur analysiert,
sondern unmittelbar erlebt wird.
Lernen ohne Leistungsdruck
Das Seminar richtet sich gleichermaßen an Anfängerinnen und Anfänger sowie an
Fortgeschrittene. Niemand muss bereits fließend Altgriechisch sprechen. Neue Teilnehmende
können zunächst zuhören, beobachten und sich schrittweise in die Gespräche einbringen.
Durch diese offene und unterstützende Lernform entwickeln viele Teilnehmende innerhalb kurzer
Zeit die Fähigkeit, sich auf Altgriechisch auszudrücken und philosophische Gedanken in der
Sprache der antiken Autoren nachzuvollziehen.
Philosophie als gelebte Praxis
Das gemeinsame Lesen antiker Texte dient nicht allein dem Spracherwerb. Im Mittelpunkt stehen
ebenso die zeitlosen Fragen nach Ethik, Gerechtigkeit, Glück, Gemeinschaft und einem
gelungenen Leben.
Die philosophischen Gespräche knüpfen an die Tradition der platonischen Akademie an. Die
Teilnehmenden setzen sich aktiv mit den Gedanken von Homer, Platon, Aristoteles und weiteren
klassischen Autoren auseinander und übertragen deren Ideen auf aktuelle Fragestellungen der
Gegenwart.
So verbindet das Seminar sprachliche Bildung, philosophisches Denken und interkulturellen
Dialog zu einer ganzheitlichen Lernerfahrung, die das kulturelle Erbe der Antike lebendig erhält
und zugleich neue Perspektiven für die Gegenwart eröffnet.
Eine einzigartige Lern- und Begegnungstätte
Das Seminar findet im **Hellenikon Idyllion**, dem sogenannten **Garten der Musen**, an der
Nordküste der Peloponnes statt. Die Bildungs- und Kulturstätte liegt unmittelbar am Meer und
verbindet die natürliche Schönheit der griechischen Landschaft mit einer Atmosphäre der Ruhe,
Kreativität und geistigen Auseinandersetzung.
Der weitläufige Garten mit seinen Obstbäumen, Olivenhainen, Blumen und schattenspendenden
Traubenpergolen bildet den Mittelpunkt des gemeinsamen Lebens. Nur wenige Meter vom Strand
entfernt entstehen hier Gespräche, philosophische Diskussionen und kulturelle Begegnungen in
einer Umgebung, die seit Jahrhunderten mit der Geschichte Griechenlands verbunden ist.
Ein Raum für Bildung und Kultur
Das Hellenikon Idyllion versteht sich als weit mehr als eine Unterkunft. Seit seiner Gründung durch
**Andreas Drekis** ist es eine internationale Begegnungsstätte für Menschen, die sich für
Sprache, Philosophie, Musik, Theater und die klassischen Künste interessieren.
Neben den Sprachseminaren finden regelmäßig Konzerte, Lesungen, Vorträge sowie musikalische
und künstlerische Veranstaltungen statt. Dadurch entsteht ein lebendiger Austausch zwischen
Wissenschaft, Kunst und Kultur, der weit über den Unterricht hinausreicht.
Lernen im historischen Kontext
Die Lage des Hellenikon Idyllion ermöglicht Exkursionen zu bedeutenden Stätten der antiken Welt.
Je nach Programm besuchen die Teilnehmenden historische Theater, archäologische
Ausgrabungen sowie weitere Orte des griechischen Kulturerbes. Diese unmittelbare Begegnung
mit den Ursprungsorten der antiken Kultur vertieft das Verständnis der gelesenen Texte und macht
Geschichte unmittelbar erfahrbar.
Gemeinschaft und Gastfreundschaft
Ein wesentliches Merkmal des Projekts ist das gemeinschaftliche Leben während des Aufenthalts.
Gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche, kulturelle Veranstaltungen und spontane philosophische
Diskussionen schaffen eine offene Atmosphäre, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft
miteinander ins Gespräch kommen.
Diese Verbindung aus sprachlicher Bildung, kultureller Praxis, Gastfreundschaft und
internationalem Austausch macht den Garten der Musen zu einem außergewöhnlichen Ort, an
dem das immaterielle Kulturerbe der griechischen Sprache und Philosophie nicht bewahrt,
sondern aktiv gelebt und an kommende Generationen weitergegeben wird.
Menschen aus aller Welt im Dialog
Das Seminar vereint Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrkräfte sowie kulturinteressierte
Erwachsene aus zahlreichen Ländern. Unabhängig von Alter, Herkunft oder sprachlichem
Hintergrund verbindet sie das gemeinsame Interesse an der altgriechischen Sprache, der
Philosophie und der klassischen Kultur.
Die gemeinsame Arbeit an den antiken Texten schafft eine außergewöhnliche Form der
Verständigung. Altgriechisch wird dabei nicht nur als historische Sprache vermittelt, sondern dient
als gemeinsames Kommunikationsmittel, das Menschen verschiedener Nationen miteinander
verbindet.
Interkulturelles Lernen durch gemeinsame Erfahrungen
Das Zusammenleben im Garten der Musen fördert den kulturellen Austausch weit über den
Unterricht hinaus. Während gemeinsamer Mahlzeiten, Gespräche, Exkursionen und kultureller
Veranstaltungen entstehen Freundschaften und internationale Netzwerke, die häufig über viele
Jahre bestehen bleiben.
Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche Perspektiven kennen und erleben, wie Sprache,
Philosophie und Kultur Brücken zwischen Menschen verschiedener Länder schlagen können. Der
Austausch stärkt gegenseitigen Respekt, Offenheit und das Verständnis für gemeinsame
europäische und weltweite Kulturtraditionen.
Begegnung mit der griechischen Kultur
Ein besonderer Bestandteil des Projekts ist der unmittelbare Kontakt mit der heutigen
griechischen Kultur. Durch Begegnungen mit griechischen Schülerinnen und Schülern,
Studierenden, Künstlerinnen und Künstlern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Gemeinsame kulturelle Veranstaltungen, philosophische Gespräche, musikalische Abende und
Theateraufführungen ermöglichen einen intensiven Austausch, der die antike Tradition mit dem
heutigen kulturellen Leben Griechenlands verbindet.
Bildung als Grundlage für Verständigung
Das Projekt versteht Bildung nicht allein als Wissensvermittlung, sondern als Grundlage für
gegenseitiges Verständnis und friedliche internationale Zusammenarbeit. Die gemeinsame
Beschäftigung mit den Werken der griechischen Antike eröffnet neue Perspektiven auf aktuelle
gesellschaftliche Fragen und macht deutlich, dass die Ideen von Demokratie, Philosophie und
Humanismus bis heute Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander verbinden.
Durch diese Verbindung von Sprache, Kultur und persönlicher Begegnung leistet das Seminar
einen nachhaltigen Beitrag zum internationalen kulturellen Dialog und zur Bewahrung des
gemeinsamen geistigen Erbes Europas.Kunst, Musik und Theater als lebendige Kulturpraxis
Die Verbindung von Sprache und Kunst
Das Projekt versteht die altgriechische Sprache nicht nur als Gegenstand wissenschaftlicher
Auseinandersetzung, sondern als Ausdruck einer lebendigen Kultur. Deshalb werden
Sprachunterricht, Philosophie, Musik, Theater und Literatur bewusst miteinander verbunden. Die
Teilnehmenden erleben die Antike als Einheit von Sprache, Kunst und Denken – ganz im Sinne der
griechischen *Paideia*, der ganzheitlichen Bildung.
Musikalische und kulturelle Begegnungen
Während des Seminars bereichern Musikerinnen und Musiker, Sängerinnen und Sänger sowie
weitere Kulturschaffende das Programm mit Konzerten, Vorträgen und künstlerischen
Darbietungen. Diese Veranstaltungen schaffen einen inspirierenden Rahmen für den Austausch
zwischen den Teilnehmenden und fördern das Verständnis für die enge Verbindung von Musik,
Dichtung und Philosophie in der griechischen Kultur.
Der Garten der Musen wird so zu einem Ort, an dem Lernen und kulturelles Erleben
ineinandergreifen. Die gemeinsamen Abende laden dazu ein, klassische Werke neu zu entdecken
und Kultur als gemeinschaftliches Erlebnis zu erfahren.
Theater als Vermittler des antiken Erbes
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem antiken Theater. Je nach Programm besuchen die
Teilnehmenden historische Theaterstätten oder erleben Aufführungen klassischer Werke in ihrem
ursprünglichen kulturellen Umfeld. Dadurch wird die Bedeutung des Theaters als zentraler
Bestandteil der griechischen Kultur unmittelbar erfahrbar.
Darüber hinaus erhalten Schulklassen und Studierendengruppen die Möglichkeit, selbst
altgriechische Theaterstücke aufzuführen. Das gemeinsame Proben und Spielen fördert nicht nur
die Sprachkompetenz, sondern auch Teamarbeit, Kreativität und ein vertieftes Verständnis der
antiken Literatur.
Kultur als gemeinsames Erlebnis
Die Verbindung von Sprache, Philosophie, Musik und Theater schafft eine einzigartige
Lernatmosphäre, in der Wissen nicht ausschließlich vermittelt, sondern gemeinsam erlebt wird.
Die kulturellen Aktivitäten ergänzen den Unterricht auf natürliche Weise und machen das Seminar
zu einer ganzheitlichen Erfahrung, die weit über den klassischen Sprachunterricht hinausgeht.
So entsteht ein lebendiger Zugang zum kulturellen Erbe Griechenlands, der Vergangenheit und
Gegenwart miteinander verbindet und die antiken Traditionen für heutige Generationen erfahrbar
macht.
Der Seminaralltag
–
Lernen, Leben und Philosophieren
Ein Tagesablauf im Rhythmus der Antike
Das Seminar verbindet intensive sprachliche Arbeit mit Erholung, kulturellen Begegnungen und
gemeinschaftlichem Leben. Der Tagesablauf orientiert sich an den klimatischen Bedingungen
Griechenlands und schafft Raum für konzentriertes Lernen ebenso wie für persönliche Reflexion
und kulturellen Austausch.
An den Werktagen finden zwei Unterrichtseinheiten statt – am Vormittag und am späten
Nachmittag. Dazwischen bleibt ausreichend Zeit für Erholung, Gespräche, individuelle Studien,
das gemeinsame Leben im Garten der Musen oder den Aufenthalt am unmittelbar angrenzenden
Meer.
Lernen durch Dialog
Der Unterricht basiert auf dem gemeinsamen Lesen, Übersetzen und Interpretieren antiker Texte.
Im Mittelpunkt stehen der sprachliche Austausch und das philosophische Gespräch. Die
Teilnehmenden entwickeln ihre Ausdrucksfähigkeit schrittweise weiter und wenden das
Altgriechische zunehmend aktiv in Dialogen und Diskussionen an.
Die Lehrveranstaltungen orientieren sich an den Interessen und dem Kenntnisstand der Gruppe.
Dadurch entsteht eine offene Lernatmosphäre, die eigenständiges Denken, kritische Reflexion
und gegenseitiges Lernen fördert.Gemeinschaft als Teil des Lernens
Das gemeinsame Leben außerhalb des Unterrichts ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts.
Mahlzeiten, Spaziergänge, Gespräche unter den schattigen Pergolen oder gemeinsame Besuche
kultureller Veranstaltungen schaffen vielfältige Gelegenheiten, die Sprache in ungezwungener
Atmosphäre anzuwenden und internationale Kontakte zu vertiefen.
Viele philosophische Gespräche entstehen spontan – am Strand, im Garten oder während
gemeinsamer Ausflüge. Dadurch wird deutlich, dass Sprache und Denken nicht auf den Unterricht
beschränkt sind, sondern den gesamten Alltag begleiten.
Ein nachhaltiges Bildungserlebnis
Die Verbindung aus sprachlicher Praxis, philosophischem Austausch, kulturellen Aktivitäten und
gemeinschaftlichem Leben macht das Seminar zu einer außergewöhnlichen Lernerfahrung. Viele
Teilnehmende berichten, dass sie nicht nur ihre Sprachkenntnisse erweitern, sondern auch neue
Perspektiven auf Kultur, Bildung und das eigene Denken gewinnen.
Das Seminar versteht Lernen als einen ganzheitlichen Prozess, in dem Wissen, persönliche
Entwicklung und kulturelle Begegnung untrennbar miteinander verbunden sind.
Genauere Informationen zum aktuellsten Stand der Ausgrabungen Helikes erfahren Sie auf der speziell eingerichteten Website des Archäologischen Projekts http://www.helikeproject.gr/
Unsere erste Einladung im Jahr 1992:
ΕΚΦΡΑΣΙΣ ΤΩΝ ΕΝ ΤΗΣ ΠΑΛΑΙΑΣ ΓΛΩΤΤHΣ ΑΣΚΗΣΙ ΣΥΝΤΥΧΟΝΤΩΝ
Διαλεγόμενοι καὶ περὶ τῶν καθ‘ ἑκάστην τὴν ἡμέραν πραγμάτων καὶ φιλοσοφοῦντες αὖθις χρῆσθε τῇ φωνῇ τῇ τῶν πάλαι Ἑλλήνων διάγοντες ἐν τῷ Ἑλληνικῷ Εἰδυλλίῳ τῷ ἐν τοῖς Σελιανιτίκοις Αἰγιαλοῦ.

Τούτων τῶν ξένων ὁ ἐπιστάτης ἐστὶν ὅδε·
Andreas Drekis
Idyllion Hellenikon
GR – 25100 Selianitika / Egion
Tel. 0030/691/7 24 88
Fax 0030/691/7 27 91
Ἴσως μὲν ἤδη ἀκηκόατε, ὅτι διάλογοι Ἑλληνικοὶ πέρυσιν ἐγένοντο ἐν τῷ καλουμένῳ Ἑλληνικῷ Εἰδυλλίῳ, ὧν οἱ μετέχοντες Ἕλληνές τε καὶ Γερμανοὶ ἤσκουν ἀπὸ στόματος ἱέναι τὴν φωνὴν τὴν τῶν πάλαι Ἑλλήνων. Ἔστι δὲ τὸ εἰδύλλιον τοῦτο οἰκήματα ἀναπαυστήρια ἐν τοῖς Σελιανιτικοῖς τῆς Ἑλλάδος· τὰ δὲ Σελιανιτκὰ κώμη ἐστίν, ἥ κεῖται ἐν τῇ Πελοποννήσῳ, ἐπίκειται δὲ τῷ Κορινθιακῷ κόλπῳ κατὰ Αἴγιον τῆς Αἰγιαλείας, ἀπέχει δ‘ ἀπὸ τῶν Πατρῶν ὡς ἕξ παρασσάγγας. Οὗτος οὖν ὁ τόπος ἐπικαιρότατός ἐστι πᾶσιν, ὅσοι μέλλουσιν ἡμερησίαν ὁδὸν προσελθόντες εἰς τὰ πέριξ ἐπισκέψεσθαι τὸυς ἀρχαίους τόπους, οἷον τούς τε Δελφοὺς καὶ τὴν Ὀλυμπίαν καὶ τὴν Ἐπίδαυρον καὶ τὴν Μυκήνην, ἢ πλοιαρίῳ χρώμενοι πλεύσεσθαι πρὸς τὰς ἐγγὺς νήσους ἢ πορεύσεσθαι πρὸς τὰς λίμνας καὶ τοὺς ποταμοὺς τοὺς ἐν τοῖς ὄρεσιν τοῖς τῆς Πελοποννήσου. Ἔστι τ‘ εὐπόρως ἀφικέσθαι ἐπὶ τὰ Σελιανιτικὰ τῷ πορθμείῳ ἢ τῇ ἁμαξοστοιχίᾳ ἢ τῷ ἀεροπλάνῳ.
Ἐπειδὴ τοίνυν αὕτη ἡ παραλία οὕτως εὔξενός ἐστι καὶ μουσικωτάτη, Ἕλληνί τινι ὄνομα Ἀνδρέᾳ Δρεκίδι, ὅς φιλόξενός τε καὶ μεγαλοπρεπής ἐστι τὸν Ἀττικὸν τρόπον. ᾠκοδομηκότι τὰ ἀναπαυστήρια οἰκήματα τὰ ἐν τῇ εἰκόνι καὶ μισθοῦντι αὐτὰ ξένοις ἐκεῖ βουλομένοις ἀναπαύεσθαι ἐπῆλθε πρῶτον μὲν καλεῖν πρὸς ἑαυτὸν κρουματοποιούς θ‘, ὧν οἱ μὲν ἦσαν κατ‘ ἐμπειρίαν μουσικοί, οἱ δὲ κατὰ τέχνην, καὶ ᾠδούς, οἳ ἐν τῷ κήπῳ τῷ μεταξὺ τῶν οἰκοδομημάτων ἐν μέσῳ ὄντι κρούσουσι καὶ ᾄσονται ὡς τέρψοντες τοὺς παρόντας, ὕστερον δὲ καὶ φιλοσόφους, οἳ φιλοσοφικὰς διατριβὰς παρέξουσι τοῖς συνοῦσιν. Ἐπεὶ δὲ καὶ τοῦτο οὐκέτι ἤρκει αὐτῷ ἅτε ἐν τοῖς μάλιστα θαυμάζουσι τὰ ἀρχαῖα τὰ τῶν Ἑλλήνων, μετεπέμψατο ἐπαΐοντας περὶ τοῦ ἱέναι τὴν Ἀττικὰν τὴν παλαιὰν φωνήν, οἳ ἐν τῷ κήπῳ καθήμενοι καὶ ἀττικιστὶ διαλεγόμενοί τε περὶ τῶν καθ‘ ἑκάστην τὴν ἡμέραν πραγμάτων καὶ φιλοσοφοῦντες περὶ τὰ τοῦ Πλάτωνος ἀλλήλοις διὰ φιλίας ἴασιν καὶ Ἐπικουρείως χρήσονται. Ἔστι γὰρ παραβάλλειν τὰς συνουσίας τὰς παρὰ Ἀνδρέᾳ Δρεκίδι γιγνομένας πρὸς τοὺς Ἐπικουρείους, ἐπεὶ διελεγόμεθα ἐν κήπῳ μεστῷ δένδρων μάλ‘ ἀμφιλαφῶν τε καὶ ὑφηλῶν, ἐν οἷς τέττιγες ᾄδοντες ἐτύγχανον.
Οἱ οῦν ἐκεῖσε ἐλθόντες ἐν τοῖς οἰκίσκοις μονάδην ἢ ἐν πολυκλίνοις οἰκιδίοις κατ‘ ἐνίους οἰκοῦντες καθ‘ ἡμέραν ἀμφὶ ἀγορὰν πλήθουσαν ἐξιόντες καὶ ὑπὸ τῇ τῆς ἀπίου σκιᾷ καθήμενοι περὶ τὴν ἐν τῷ κήπῳ τράπεζαν μετεῖχον τῶν Ἑλληνικῶν διαλόγων τευτάζοντες περὶ τὴν χρῆσι τὴν τῆς Ἑλληνικῆς φωνῆς διδασκόμενοι ὑπο τοῦ διδασκάλου, ὅπως δεῖ ἀσπαζεσθαί τ‘ ἀλλήλους καὶ ἐρωτᾶν τοὺς ἄλλους, τί αὐτοῖς ὄνομά ποτ‘ ἐστί, τί πράττουσιν, τί πάσχουσιν, εἰ ἤδη ἐπίστανται ἀπὸ στόματος ἑλληνίζειν, καὶ ὅπως δεῖ αὐτὸς χαίρειν κελεύειν. Μετὰ δ‘ δύο ὥρας, καθ‘ ἃς ὁ διδάσκαλος κατὰ σμικρὸν ἔπος πρὸς ἔπος ποιούμενος τὴν συνουσίαν εἴθιζε τοὺς συνόντας ἐνίους λόγους ἑλληνιστὶ ποιεῖσθαι πρὸς ἀλλήλος, τελευτὴν ἐπιθέντες τῇ διδασκαλίᾳ καὶ ἐσχόλαζον διὰ τὸν καῦμα εἰς τὴν δίαιταν, οἱ μὲν ὑπὸ κόπου κατεχόμενοι ἐκάθευδον οὐκ ἀνεχόμενοι τὰ ἰσχυρὰ θάλπη, οἵ δ εὐήλιοι κατὰ τὸν κῆπον εἰληθεροῦντεσ ἔκειντο ἐπὶ κλίναις, οἱ δ‘ ἐκολύμβων ἐν τῇ ἐγγὺς θαλάττῃ ἢ παρηλίαζον ἢ περιπατοῦντες διὰ τῶν Σελιανιτικῶν τῆς κώμης ἠγόραζον τά τ‘ ἐπιτήδεια καὶ τὰ μνημόσυνα καὶ τὰ εἰκονικὰ ἐπιστολίδια ὡς πέμψοντες πρὸς τοὺς οἴκοι.
Ἔτι τοίνυν ἑκάστης τῆς ἡμέρας παρείχετο πρὸς ἑσπέραν ἑτέρα διδασκαλία ἀπὸ τῆς πέμπτης ὥρας μέχρι τῆς ἑβδόμης, καθ‘ ἣν ἔδει ἕνα ἕκαστον διηγεῖσθαι διὰ πλειόνων, ἃ δι‘ ἡμέρας ἐποίησεν. Ἔτι δ‘ ἀνεγιγνώσκομεν τὰ γεγραμμένα τὰ τοῖς πάλαι Ἕλλησι καὶ ἐξηγούμεθα τὸν Πλάτωνος διάλογον τὸν Εὐθύφρονα ἐπιγεγραμμένον – καίτοι – τό γε θαυμαστότατον – οἱ διάλογοι οὐκ ἦσαν δυσχερεῖς, ἀλλὰ πολλάκις ἐπὶ το παιγνιδῶδες ἐξενίκων.
Ἐπεὶ δὲ συνεσκότασε καὶ τὸ πνῖγος ἠπιώτερον ἐγένετο, τοτὲ μὲν παραλιάσαντες καὶ εἰς πανδοκεῖον καταλύσαντες εὐωχούμεθα ἐπὶ δείπνου ἀττικίζοντες πανδοκευτρίας θαυμαζούσης, τίς ποτέ ἐστιν ἡ τῶν καταλυτῶν διάλεκτος, τοτὲ δ‘ ἐν τῷ τοῦ Ἀνδρέα κήπῳ ἐτερπόμεθα ἀκούοντες θεολόγου διαλεγομένου ἢ ἐψυχαγωγούμεθα ὑπὸ μουσικῶν καὶ ὑποκριτῶν· Ἠκούομεν μὲν γὰρ κιθαριζόντων τε καὶ αὐλούντων, ποιήματα δὲ μεμελοποιημένα τῆς τε Σαπφοῦς καὶ τοῦ Ἀλκαίου καὶ τοῦ Θεόγνιδος, Βαρβάρας δὲ Λουθῆρος μονῳδούσης μελῳδίαν τὴν τοῦ μουσικοῦ δράματος τοῦ περὶ Ὀρφέως κα ὶΕὐρυδίκης, οἱ δ‘ ἀττικίζοντες αὐτοὶ ὑπερκρίναντο τὰ περὶ Λυσίαν καὶ Πείσωνα τὰ κείμενα παρὰ Λυσίᾳ ἐν τῷ δωδεκάτῳ λόγῳ.
Καὶ τέλος μὴν ἡμεῖς ἅπαντες ἐξοδεύσαντες κοιναυτοκινήτῳ καὶ διὰ στενῆς καὶ ἑλικοειδοῦς ὁδοῦ πορευόμενοι ἀνέβημεν ἐπὶ ἀρχαῖον θέατρον ὀλίγον πρὸ τούτων ἀνεσκαμμένον, κείμενον δ‘ ἐφ‘ ὑψηλοῦ λόφου, περιεχόμενον δ‘ ὄρεσι, ἀφεστῶσαν τῆς θαλάττης οὐ πολύ, ὥστ‘ ἀπὸ τοῦ ἄκρου καθορᾶν τὴν θάλατταν. ἔνθα δὴ θαυμάζοντες τὸ κάλλος τὸ τοῦ τε τόπου καὶ τῶν πέριξ ἐκαθήμεθα ἐπὶ τοῖς λιθίνοις βάθροις καὶ ἑσπέρας ἤδη ἐπιγιγνομένης κνεφαῖοι διὰ σιγῆς ἀπελαύομεν τῶν τε μουσιζόντων καὶ τῶν ῥαψῳδούντων στίχους Σοφοκλέους και λόγους Ἰσοκράτους.
Ταῦτα μὲν οὖν οὕτως ἐγένετο. Ἐπεὶ δ‘ αὖ τῇ τελευταίᾳ τῶν συνουσιῶν ἐγίγνετο τὸ ἐπὶ τέλος δεῖνον, πάντες ἐν τῷ καπηλείῳ τῷ ἐγγὺς τοῦ Ἀνδρέα κήπου ἱλαρῶς διατρίβοντες διὰ τέλους τοὺς λόγους ἐποιοῦντο ἀττικιστὶ φιλίας συνάπτοντες πρὸς ἀλλήλους, οἱ Ἕλληνες πρὸς τοὺς ἀλλοδαπούς, οἷον τοὺς Αὐστριακοὺς καὶ τουὺς Βέλγας καὶ τοὺς Γερμανοὺς καὶ τοὺς Ἰταλούς, οἱ αὖ ἀλλοδαποὶ πρός τοὺς Ἕλληνας.
Ἐπεὶ οὖν μόνιμός ἐστιν ἡ περὶ τὰ Ἑλληνικὰ σπουδὴ καὶ βέβαιος, ὁ Ἀνδρέας Δρεκὶς καὶ τῆτες κατασευάσει τὰ συνέδρια τὰ τοῦ ἀττικίζειν εὖ εἰδώς, ὅτι οἱ ἐπαΐοντες περὶ τοῖν ἀρχαίαιν φωναῖν οἵ τ‘ ἐν τῇ Γερμανίᾳ καί οἱ ἄλλοθι λιπαρῶς ἔχουσι περεῖναι τῇ τοῦ ἀττικίζειν διδαχῇ. Αἱ οὖν συνουσίαι αἵ ἐν τῇ περὶ τὰ Σελιανιτικὰ χώρᾳκατὰ τὰ προειρημένα γενήσονται μὲν τοῦ ἐπιγιγνομένου θέρους τῷ Μεταγειτνιῶνι μηνὶ τοῦ τρίτου ἐνιαυτοῦ τῆς ἑξακοσιοστῆς καὶ ἐνενηκοστῆς καὶ τρίτης Ὀλυμπιάδος, ἄρξονται δ‘ ὀγδόῃ ἱσταμένου, τελευτήσονται δὲ τετάρτῃ μετ‘ εἰκάδα τοῦ αὐτοῦ μηνός, ὥσθ‘ ἠμᾶς δώδεκα ἑξῆς ἡμέρας συνάψειν μελετῶντας τὸ ἀττικιστὶ διαλέγεσθαι.
Καὶ αὖθις ἐξὸν δὶς τῆς ἡμέρας μετέχειν τῆς δυοῖν ὥραιν διδασκαλίας οἱ παρόντες διαμελετήσουσι ἱέναι μὲν ἀπὸ στόματος τὴν Ἀττικὴν τὴν παλαιὰν φωνὴν κατὰ τὴν προφορὰν τὴν τῆς τετάρτης ἑκατονταετηρίδος τῆς πρὸ Χριστοῦ, ἣν ἐρευνήσας οὕτως ἀποκατέστησεν Ἀλλὴν ὁ σοφιστὴς ὁ τῆς Ἀκαδημείας τῆς ἐν Καμβρίδγῃ τῆς Βρεττανίας ὥστε μάλα διαφέρει καὶ τῆς Ἐρασμικῆς καὶ τῆς τῶν νῦν Ἑλλήνων – ἐκ τούτου δῆλόν ἐστιν, ὅτι καὶ τοὺς ῞Ελληνας καὶ τοὺς ἄλλους δεήσει μεταλλάττειν τὴν κοινὴν ἐκφοράν – , συστήσαντες δ‘ ἐκ τῶν ὀνομάτων καὶ τῶν ῥημάτων τῆς ἀρχαίας φωνῆς λέξεις καινὰς χρῆσθαι ἐπὶ τὸ συντιθέναι τῶν καινῶν πραγμάτων τὰ ὀνόματα. Αὐτοῖς δ‘ αὖ, εἰ βούλοιντο ἐξερευνᾶν λέξιν τινά, ἐξείη ἂν φυλαττομένοις ὑπὸ τοῦ προστάτου καθ‘ ἕνα χρῆσθαι ὀλίγον τι τῷ συμπαγεῖ δίσκῳ τῷ τῆς Καλιφορνικῆς Ἀκαδημείας, ἐν ᾧ ἔνεστι πάντα τὰ γεγραμμένα τά τε τοῖς πάλαι Ἕλλησι καὶ τοῖς Βυζαντίοις.
Τίσι δ‘ αὖ συμβολεύω τοῖς ἑλληνίζοισιν εἰς λόγους ἐλθεῖν; Ῥᾷστά γέ τοι καὶ ἀνυσιμώτατα παραγένοιντο ἂν οἱ ἤδη ἔχοντες ἁμῶς γέ τως ἐπιστήμην τῆς Ἑλληνικῆς φωνῆς, ὅτι καὶ ῥᾴδιοι κατὰ σύνταξιν λόγοι περιέχουσι δυσκαταμαθήτους μορφὰς τῆς τε συζυγίας καὶ τῆς τῶν ὀνομάτων κλίσεως. Καίτοι γ‘ ὅστις ἄπειρος ἔτι ὢν τῶν Ἑλληνικῶν διαλόγων σπουδάζειν ἐθέλει περὶ τὰ στοιχεῖα τὰ τῆς Ἑλληνικῆς φωνῆς οὕτος μετεχέτω τῆς στοιχειώσεως, ἣν παρέξει γυνή τις Ἑλληνὶς διδάσκαλος οὖσα τῆς τῶν πάλαι φωνῆς. Κἀγὼ τοῦτο πέπεισμαι ὅπως ἅπαντες οἱ παραγεγενημένοι καὶ τῆτες παρέσονται ἅτε τῆς τῶν διαλόγων μεγαλοπρεπείας θελγούσης τὸν νόημα αὐτῶν.
Τούτων μὲν δὴ μέχρι τούτου· νῆν δὲ διηγήσομαι πρὸς ὑμᾶς, πῶς ἐκεῖσε πορεύσεσθε· τῶν μὲν οὖν ἀεροπλάνῳ ἀπαιρόντων ἐκ τῆς Γερμανίας ἢ ἄλλοθέν ποθεν εἰς τὸν Ἑλλάδα καὶ καταράντων Ἀθήναζε ἢ ἐπὶ τὸν ἐν Ἀράξῳ ἄερολιμένα καί ἀποβάντων ἀπὸ τοῦ ἀεροπλάνου οἱ μὲν εἰσβάντες εἰς μετακομιστικὴν ἅμαξαν πορευέσθων εἰς τὰ Σελιανιτικά· οἱ δ‘ ἐλθόντες ἐπὶ τὸν κοιναυτοκινητικὸν σταθμὸν τὸν εἰς τὴν Πελοπόννησον καί εἰσβάντες εἴς τι τῶν καθ‘ ὥραν κοιναυτοκινήτων ὀχείσθων εἰς τὸν Αἴγιον τὴν πόλιν· ὅθεν δὴ μισθωσάμενοι μετακομιστικὴν ἅμαξαν ὡσαύτως ἀπιόντων ἐπὶ τῶν Σελινιτικῶν. Οἱ δὲ αὖ ἐκ τῆς Ἰταλίας περαιώμενοι εἰς τὴν Ἑλλάδα καὶ κατακολπίσαντες εἰς τὰς Πάτρας τὸν προειρημένον τρόπον ἀφικέσθων παρὰ Ἀνδρέαν Σελιανιτικάδε. Ἀλλὰ μή γε κατοκνήσητε καὶ μακρὰν ὁδὸν πορεύεσθαι πρὸς τοὺς ἐν Σελιανιτικοῖς Ἕλληνας τοὺς διδάσκειν τι χρήσιμον ἐπαγγελλομένους.
Τέλος δὲ καὶ περὶ χρημάτων ὁ λόγος ἔστω· τοὺς μὲν γὰρ μαθητὰς καὶ τοὺς φοιτητὰς δέησει τετταράκοντα καὶ διακοσίους σίγλους Γερμανικοὺς τελέσαι ὑπὲρ τῆς διδασκαλίας, τοὺς δ‘ ἄλλους ἐνενήκοντα καὶ διακοσίους. Αὕτη θ‘ ἡ τιμὴ περιέχει καὶ τὴν δαπάνην τὴν περὶ τά τε βιβλία τὰ πρὸς τὴν διδαχὴν καὶ τὰ τῶν λέξεων συγγράμμαθ‘, ἃ προῖκα παραλήψονται οἱ τὰ δίδακτρα καταθέντες.
Ἔτι τοίνυν τελευτῶν δέομαι ὑμῶν τήνδε τὴν προτρεπτικὴν σελίδα διαδιδόντας ἐν ταῖς τῶν εὖ φρονούντων διατριβαῖς ἐπάγεσθαι ὡς πλείστους εἰς τὴν ὁμιλίαν τὴν τῶν Ἀττικιστῶν.
Ἔγραψε τοῦτον τὸν λόγον ὁ διδάξων τὴν τοῦ ἑλληνίζειν τέχνην Θωμᾶς Ἀλώπεκος οὗ ἐστιν ὁ τόπος ὁ τῆς οἰκήσεως ὅδε· Thomas Fuchs, Geiststraße 12/601, D – 06108 Halle/Saale. Hier sehen Sie ein Video von Schülern, die im Rahmen eines Wettbewerbs im letzten Jahr einen wundervollen Dialog auf altgriechisch geführt haben. Die Gewinner des Wettbewerbs sprachen über Aristoteles Frage nach dem bestmöglichen Leben:
weiteres finden Sie auf unserer Attisch Philosophieren Seite









