Wettbewerbe & Projekte

zur Förderung der Altgriechischen Sprache.

Förderprojekt: Aufführung der Oper Helike Athanatos.

Werden Sie Partner unseres bisher größten Projekts, der Aufführung der Oper Helike Athanatos.
Hierfür suchen wir jedes Jahr Orchester mit Chor oder Theatergruppe zur Kooperation. Diese Künstler-Gruppe von 15 bis zu 70 Personen je nach Ihren Möglichkeiten darf zwei Wochen kostenlos bei uns wohnen.

Das Hellenikon Idyllion ist eine musisch-kulturelle Begegnungsstätte an der Nordwestküste des Peloponnes in Griechenland. Zu Ehren der Ausgrabung der antiken Stadt Helike nahe der Stadt Egion haben wir einen internationalen Opern-Kompositionswettbewerb veranstaltet. Das Opernlibretto in Altgriechisch war bereits verfasst gewesen (Dr. Franz Knappik, Philosophie, Griechisch und Musikwissenschaft, München). Aus dem Wettbewerb gingen drei Gewinner hervor, Sie können sich eine der drei Opernvertonung aussuchen, danach liegt die musikalische Bearbeitung in Ihrer Hand.

Die Oper Helike Athanatos (Helike unsterblich) beginnt in antiker Zeit mit der Geschichte eines Liebespaares, welches die Zerstörung seiner Heimatstadt Helike durch ein Erdbeben überlebt. Den dramaturgischen Wendepunkt stellt der Wechsel in die Gegenwart dar, in der ein Team von Archäologen nach der versunkenen Stadt sucht. Diese Suche wird durch ein weiteres Erdbeben zwar erschüttert, doch bringt es im selben Moment einen Teil der Ruinen des Poseidon-Tempels zum Vorschein. Die Oper endet mit einer triumphalen Feier zu Ehren der Archäologie, der griechischen Heimat und der unsterblichen Liebe mit Chorgesängen und alten wie neuen griechischen Tänzen.

Die Aufführung wird archäologisch Interessierte, Liebhaber der altgriechischen Sprache und Kultur und auch Liebhaber eindrucksvoller Opernmusik anziehen. Die Bandbreite des Publikums wird also sehr groß sein.

Wir laden Sie ein, bis zu zwei Wochen kostenlos bei uns zu wohnen. Außerdem werden die Aufführungen auch in antiken Theatern stattfinden. Somit werden Sie griechische (Kultur-)Geschichte kennenlernen. Wir würden uns auch freuen, wenn Sie die griechische Oper zu weiteren Aufführungen mit in Ihre Heimat nehmen. Dies würde die dort lebenden Griechen interessieren und gleichzeitig Archäologieliebhaber, Philologen sowie Kultur- und Griechenland-Freunde anlocken.

Gerne senden wir Ihnen ab sofort auf Anfrage unverbindlich das Libretto in altgriechischer Sprache und deutscher Übersetzung per E-Mail zu. Außerdem stehen Ihnen die Ergebnisse dieses Opernwettbewerbes zur Verfügung. Wir senden wir Ihnen auch per E-Mail unverbindlich die Partituren der ersten drei Preisträger zu, damit Sie die zu Ihrem Orchester passende Opernvertonung spielen und singen können.

Sie sind interessiert? Dann melden Sie sich an unter info@idillion.eu

Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit Ihnen.

Wettbewerb 2003

Zu Ehren des griechischen Dichters der Antike Pindar (522-446 v. Chr.) und der Olympiasieger des antiken Hellas.

21 Kompositionen aus elf Nationen (Brasilien, Kanada, USA, Australien, Japan, Deutschland, Finnland, Griechenland, Großbritannien, Österreich und Spanien) wurden eingereicht. Die Jury tagte am Samstag, dem 12. Juli 2003, unter Vorsitz des Wettbewerbsinitiators Andreas Drekis im Hellenikon Idyllion. Der Jury gehörten Persönlichkeiten aus Deutschland, Österreich und Griechenland an.

Wettbewerb 2005

Die musisch-kulturelle Begegnungsstätte Hellenikon Idyllion veranstaltet einen Wettbewerb, der klassisches Griechisch, philosophisches Denken und künstlerische Entfaltung verbindet. Dabei ist es das Ziel, die Beschäftigung mit der griechischen Sprache und Kultur zu fördern.

Aliter homines, aliter philosophos loqui putas oportere? Sin aliud quid voles, postea. Mihi enim satis est, ipsis non satis. Negat enim summo bono afferre incrementum diem. Quod ea non occurrentia fingunt, vincunt Aristonem., you can change me anytime click here,

Wettbewerb 2010

Internationaler Wettbewerb zur Vertonung eines in Altgriechisch geschriebenen Librettos Helike Athanatos (Helike unsterblich) über die versunkene antike Stadt Helike und ihre bald zu erwartende Entdeckung mit dem Triumph der archäologischen Forschung.

Wettbewerb 2011

Das Ziel dieses Wettbewerbs ist es, klassisches Griechisch, philosophisches Denken und musisch-künstlerisches Schaffen miteinander zu verbinden.

Dabei ist es unser Anliegen, die Beschäftigung mit der altgriechischen Sprache und Kultur erneut intensiv zu fördern. Angesprochen sind Schüler ab ca. 15 Jahren und älter.

Förderprojekt 2014

Helike Athanatos Lese-Aufführung (Premiere)

Franz Knappiks Libretto wird am 05. September im Garten der Musen gezeigt. Ausführende sind die Gruppe Dithyrambos, 14 Griechisch lernende Gymnasiastinnen des Humanistischen Bundesgymnasiums aus Wiener Neustadt (Österreich), die gemeinsam mit ihrer Griechischlehrerin, Mag. Maria Wagner, sich mit voller Begeisterung diesem Text widmen.

Förderprojekt 2015

Altgriechischklasse des Gymnasiums Husum
Theaterauffürung in altgriechischer Sprache

Das Libretto Helike Athanatos als Theaterstück in altgriechischer Sprache aufgeführt von 18 Altgriechisch lernenden Schülern des Gymnasiums Husum, die gemeinsam mit ihren drei Lehrern zwei Wochen lang für die abschließenden Proben bei uns eingeladen waren.

Wettbewerb 2017

Internationaler Wettbewerb zur Förderung der altgriechischen Sprache

Die Aufgabe für dieses Jahr besteht darin einen eindrucksvollen Videoclip zu gestalten (max. 10 min. Dauer), welcher sowohl junge Leute als auch Erwachsene jeden Alters für die altgriechische Sprache begeistern soll.
Der Clip soll in Form eines Theaterstückes erstellt werden. Die Dialoge in diesem Theaterwerbestück können auf englischer, deutscher, französischer und natürlich auch auf neugriechischer Sprache in Gruppen mit max. je 3 Personen erstellt werden, wobei eine/r Altgriechisch lernen sollte.
Ihr könnt die unterschiedlichen Sprachen natürlich auch in einem Dialog vermischen, jedoch ist es wichtig, dass ein Teil der Dialoge auf Altgriechisch geführt wird.

Wettbewerb 2018

Ausschreibung eines internationalen Wettbewerbs zur Förderung der altgriechischen Sprache und klassischen Philosophie durch Dichtkunst und Komposition.

In Anknüpfung an unseren Altgriechisch-Wettbewerb «Agon Aretes» im Jahre 2005, den Opern-Kompositionswettbewerb 2010 «Helike Athanatos» und den Altgriechisch-Wettbewerben «Agon Armonias» (2011, 2012, 2017) schreiben wir nun einen weiteren Wettbewerb aus.

Ziel dieses Wettbewerbs ist, klassisches Griechisch, philosophisches Denken und musisch-künstlerisches Schaffen miteinander zu verbinden.

Wettbewerb 2019

Agon Armonias (Wettbewerb der Harmonie) 2019
Musisch-künstlerischer Wettbewerb zum Kennenlernen der antiken griechischen Kultur und Literatur

Ziel dieses Wettbewerbs ist es, philosophisches Denken und musisch-künstlerisches Schaffen miteinander zu verbinden. Die Aufgabe des Wettbewerbs besteht darin ein beliebiges Zitat eines altgriechischen Philosophen, oder eine Strophe eines altgriechischen Dichters, entweder in einer modernen Sprache Ihrer Wahl oder in Altgriechisch oder Lateinisch auszuwählen, darüber ein Gedicht zu schreiben und es in Form eines Liedes in einem Video zu verpacken. Ziel ist, die Hauptaussage des Zitates umzusetzen, für die Rezipierenden greifbar zu machen und es in einen passenden Kontext zu setzen.

Wettbewerb 2024

Mit dem Wettbewerb für das Jahr 2024 verfolgen wir weiterhin das Ziel, die klassische griechische Sprache wie auch die edle Kunst des Philosophierens bei jungen Leuten zu fördern.

Unsere Hoffnung ist, dass wir dadurch einen Beitrag zum guten Leben und zur Freude leisten können. Wir wollen, dass die Schulkenntnisse im Griechischen zur kreativen Gestaltung philosophischer Dialoge angewendet werden. Werden Sie in Gruppen von bis zu 7 Personen als griechische Philosophen tätig. Nehmen Sie als Ausgangspunkt eine wichtige, schwierige, lustige oder verrückte Fragestellung, und entwerfen Sie dazu einen philosophischen Dialog nach dem großen Vorbild von Platon! Bringen Sie diesen Dialog auf die Bühne und nehmen Sie ihn als Video auf (Videodauer etwa 5-10 Minuten)! Die Aussprache kann dabei sowohl die erasmische wie auch die neugriechische sein.

Helike Athanatos

Video: www.youtube.com/watch?v=eaT20RSp4pw

Die Uraufführung des Librettos als Theaterstück in altgriechischer Sprache im Hellenikon Idyllion am 14. Oktober 2015 mit SchülerInnen des Gymnasiums Husum

Zu Ehre der momentanen archäologischen Ausgrabungen um die im Jahr 373 v. Chr. versunkene Stadt Helike, nahe der Stadt Egion.

Inhaltsangabe

Das Libretto der Oper Helike Athtnatos (Helike unsterblich) beginnt in antiker Zeit mit der Geschichte eines Liebespaares, Diotima und Kleanthes, welches die Zerstörung seiner Heimatstadt Helike durch ein Erdbeben überlebt. Den dramaturgischen Wendepunkt stellt der Wechsel in die Gegenwart dar, in der ein Ausgrabungsteam unter der Leitung der Archäologin Dora nach der versunkenen Stadt sucht. Diese Suche wird durch ein neuzeitliches Erdbeben zwar erschüttert, doch bringt es im selben Moment einen Teil der Ruinen des Poseidon-Tempels und der Stadt zum Vorschein. Die Oper endet mit einer triumphalen Feier zu Ehren der Archäologie, der griechischen Heimat und der unsterblichen Liebe mit Chorgesängen und alten wie neuen griechischen Tänzen.

Szenenbeschreibung

Szene 1: Es beginnt mit der Sitzung der Vertreter der Stadt Egion, die sich ganz in der Nähe der versunkenen Stadt Helike befindet, und potenziellen Geldgebern. Unter der Leitung der aus Egion stammenden Archäologin Dora wird darüber diskutiert, wo Helike genau untergegangen ist. Dora konnte mit ihren Argumenten die Vertreter der Stadt Egion von der kulturellen und touristischen Bedeutung Helikes überzeugen und sie dazu veranlassen, mit deren sofortiger Ortung und den Ausgrabungsarbeiten zu beginnen.

Szene 2: Die zweite Szene führt uns in die Vergangenheit Helikes. Im Mittelpunkt steht ein Liebespaar, Diotima und Kleanthes, das eine Opfergabe für Poseidon vorbereitet und auf dessen Altar niederlegt. Dabei handelt es sich um eine Amphore mit einem eingeritzten Liebestext des Paares. Anschließend machen sich die Liebenden auf den Weg zu einem philosophischen Symposium, zu dem sie eingeladen sind.

Szene 3: Dort wird ein Stück antiker Gastkultur vorgestellt, in die man durch eine philosophische Diskussion eingeführt wird, die sich mit der Frage nach der Aufgabe des Menschen im Leben beschäftigt. Muss er mehr dem Gemeinwohl Rechnung tragen oder eher den individuellen Wünschen? Die Fragen bleiben im Raum stehen.

Szene 4: Das Pärchen kehrt nach dem Symposium zu ihrem Häuschen zurück, das oberhalb der Stadt liegt. Es herrscht eine ruhige, sternenklare Nacht und beide besingen ihre Liebe. Plötzlich bebt die Erde. Es herrscht große Aufregung. Diotima und Kleanthes beschließen, den Menschen in der Stadt zu helfen. Es ist jedoch unmöglich, da die Stadt zugleich vom Wasser überflutet wird. Alle Menschen und Häuser gehen unter. Erschüttert und traurig vom Untergang ihrer Heimatstadt und wütend gegenüber Poseidon verlassen sie den Ort des Geschehens.

Szene 5: In der fünften Szene springen wir wieder zurück in die Gegenwart. Dora, die Archäologin, und die Vertreter der Stadt Egion haben sich erneut versammelt, um über die weitere Zukunft des Helike-Projekts zu diskutieren. Die Stimmung ist angespannt, die Meinungen kontrovers, als Steven, ein Geologe und Amateurarchäologe aus den USA, plötzlich mit einer antiken Münze in die Sitzung platzt, die an der vermuteten Stelle des untergegangenen Helike gefunden wurde. Auf ihr sind sowohl Abbildungen des Poseidonkopfes mit dem Wort Helike auf der Vorderseite, sowie sein Dreizack auf der Rückseite zu sehen. Vielleicht aus Helike selbst? Nun besteht große Hoffnung auf die baldige genaue Ortung Helikes!

Szene 6: Dora, Steven und ihre Mitarbeiter stehen in Mitten einer Ausgrabungsstelle mit antiken Funden. Es erscheinen die Geldgeber und Vertreter der Stadt Egion, um sich einen Überblick über den Stand der aktuellen Funde zu verschaffen. Die Investoren äußern den Unmut der Bürger über die bis jetzt zu wenig eindrucksvollen Ergebnisse und bedrängen Dora mit ihrer Ungeduld, worauf Dora energisch Widerstand leistet. In diesem Moment bebt plötzlich die Erde noch einmal. Schreirufe entstehen, eine Mauer stürzt ein und wie ein Wunder erscheinen völlig unerwartet Säulen des Poseidon-Tempels. Erstaunt rufen alle zusammen: „Ein Erdbeben hat Helike zerstört, ein Erdbeben hat es wieder zum Vorschein gebracht!“

Szene 7: An einem Abend nach dem Erdbeben, nachdem mitten in der Ausgrabungsstätte wo Statuen und Teile des Poseidon-Tempels emporkamen, wird ein Fest anlässlich der Wiederentdeckung Helikes veranstaltet. Es wird getanzt und gespeist bis ein Pärchen, das dem Paar Diotima und Kleanthes aus der Antike gleicht, über einen Gegenstand stolpert. Die beiden nehmen es in die Hand und stellen fest, dass es sich um eine Amphore handelt, auf der ein poetischer Liebestext eingeritzt ist. Jenes Gedicht, das Diotima und Kleanthes vor 2.500 Jahren auf der Amphore verewigten. Alle versammelten Gäste begutachten erstaunt die Amphore. Das Pärchen liest allen den Text laut vor. Alle rufen: „Helike Athanatos, Eros Athanatos“! Nun lädt die Archäologin Dora alle Vertreter der Stadt Egion sowie die mitwirkenden Gäste des Hellenikon Idyllions und dessen Leitung dazu ein, nun erst recht gemeinsam den großen Erfolg zu feiern.

Verwirklichung des Projektes

Andreas Drekis, Verfassung des Drehbuchs des Librettos
Dr. Franz Knappik, Verfassung der Texte für das Libretto in altgriechischer Sprache
Dr. Birger Hutzfeld, Szenische Bearbeitung
Gabriele Muhl, Regisseurin
Dora Katsonopoulou, Leiterin des Ausgrabungsprojektes Helike

Genauere Informationen zum aktuellsten Stand der Ausgrabungen Helikes erfahren Sie auf der speziell eingerichteten Website des Archäologischen Projekts http://www.helikeproject.gr/

BEREIT FÜR DEIN IDYLLION-ERLEBNIS?

Erleben, was mehr ist
als Urlaub.

Komm zu uns an die Küste der Peloponnes – für Musik, Kultur,
Natur und unvergessliche Begegnungen.

Zum Programm Jetzt anfragen
Nach oben scrollen